DIE LEIDENSCHAFT, DIE UNS ANTREIBT

Ob nun Arzt, Koch, Polizist, Architekt, Krankenschwester, Sänger, Handwerker oder Lehrer – die beruflichen Wege, die wir einschlagen können, sind vielfältig. Die einen interessieren sich für die kreative Richtung, die anderen fühlen sich in sozialen Bereichen zu Hause, andere wiederum finden in technischen Berufen ihre Bestimmung.

Manche Menschen finden schon im Kindesalter diese eine Leidenschaft, die sie glücklich macht und die sie ein Leben lang verfolgen, manche entscheiden sich noch mit 50, eine komplett andere berufliche Richtung einzuschlagen. Und dann gibt es noch die Menschen, die sich nicht auf eine Bestimmung festlegen möchten und sogar mehrere berufliche Richtungen einschlagen. Um wissen zu können, worin man aufgeht und welcher Beruf wirklich zu einem passt, ist es zunächst wichtig, sich selbst gut zu kennen. Wo liegen meine Stärken und Schwächen? Was kann ich gut, was weniger gut? So banal und simpel das auch klingen mag, es ist unglaublich hilfreich für die spätere Berufswahl. Freunde und Familie sind dabei eine gute Unterstützung und Hilfe, so kennen sie die Person meist sehr gut und können Antworten geben.


Außerdem bin ich der festen Meinung, dass kein Traum zu hoch ist – wenn man etwas nur wirklich schaffen und erreichen will. Und mag der Traum noch so absurd und hoch gegriffen klingen. Ein Medizinstudium nur mit einem 2,0er-Abitur – unmöglich? Ein kompletter beruflicher Richtungswechsel mit 48 – unrealistisch? Viele Beispiele beweisen das Gegenteil. Und dazu muss man nicht Superman heißen oder Gott sein. Manchmal mag der Weg dorthin steinig und lang sein, vielleicht auch eine kleine Prise Glück benötigen. Zudem über viele Praktika führen, über Wartesemester oder auch den ein oder anderen Nebenjob. Doch mit Mut, Durchhaltevermögen und Talent kann aus dem Traum eines Tages Realität werden.

Zudem ist es heutzutage nur noch selten so, dass es immer die eine Richtung in den Traumjob gibt, ohne nach links oder rechts auszuschlagen. Nicht immer ist es so, dass es einen geradlinigen Weg zum Ziel gibt. Und auch Fehler und Rückschläge gehören dazu, denn nicht immer kann alles so laufen, wie man es gerne hätte.

Aber am Ende werden sich Mühe, Blut, Schweiß und Tränen lohnen. Unser gewählter Beruf wird einen großen Teil unseres Lebens ausmachen, deshalb ist es wichtig, diesbezüglich auf sein Herz zu hören. Auf das, was einen glücklich macht. Auf die Leidenschaft, die einen antreibt.

In „Verity“ von Colleen Hoover, welches am 13. März 2020 bei bold erschienen ist, geht es um Lowen. Und auch Lowen verfolgt einen großen Traum: sie möchte eine erfolgreiche Schriftstellerin werden. Doch momentan ist sie weniger erfolgreich – ihre Bücher verkaufen sich leider nur ziemlich schleppend. Bis es der Zufall so möchte und sie Jeremy Crawford kennenlernt. Jeremy ist der Ehemann von Verity Crawford, einer erfolgreichen Autorin, die seit einem Unfall im Koma liegt. Lowen bekommt den Auftrag, die erfolgreiche Buchreihe von Verity weiterzuschreiben und zieht kurzerhand ins Haus der Crawfords. Ein Traum wird wahr für sie. Dort angekommen stößt sie jedoch schnell auf ein geheimnisvolles Manuskript, das sie besser nicht hätte finden sollen…

Colleen Hoover schreibt in diesem Buch so düster und geheimnisvoll wie nie zuvor. Die Story fesselt, sie bereitet schlaflose Nächte und nimmt den Leser gefangen – bis zur allerletzten Seite.


Ein Beitrag von Laura @zeilenverliebt